In der Kritik

    
Wo ein guter Zweck im Vordergrund steht, schauen Kritiker besonders genau hin – so auch bei internationalen Freiwilligendiensten. Denn die Einsätze sollen dem Anspruch gerecht werden, in fremden Ländern und Gastgemeinschaften einen positiven Beitrag zu leisten. Doch gelingt das wirklich?

Egal, ob es sich um einen längerfristigen Einsatz wie bei weltwärts oder um ein kurzzeitiges Engagement in Workcamps handelt: beide Dienstformen werden bemängelt und ihr Nutzen infrage gestellt. frei-raus beleuchtet die wichtigsten Kritikpunkte für Sie.

Kritik an weltwärts

Seit seinem Start ist weltwärts umstritten. Entwicklungsexperten fordern das Ende des „Tourismus-Programms für junge Leute“: Weltfremd sei der Dienst, er gehe an den Bedürfnissen der Entwicklungsländer vorbei. Auch viele Freiwillige zweifeln, ob ihre Arbeit sinnvoll ist. Ist weltwärts nicht mehr als ein Abenteuerurlaub auf Staatskosten? Hier weiterlesen…
    

Kritik an Workcamps

Zäune streichen in Ghana oder Englisch unterrichten in Mexiko: Zahlreiche gemeinnützige Organisationen und kommerzielle Reiseveranstalter bieten heute kurzzeitige Freiwilligenarbeit im Ausland – mehr oder weniger als All-inclusive-Paket. Aber wem helfen solche kurzangelegten Hilfsdienste wirklich? Hier weiterlesen…